ÜBER MICH

„Jeder kann seine eigene Botschaft in meine Bilder interpretieren.“

Ein Leben ohne Pinsel, Stift und Papier ist für Robert Heizenröther undenkbar. Sein Privatleben gehört der Musik und der Malerei. Bis in die 80-er Jahre waren es eher Zeichnungen, später ist die Acrylmalerei dazugekommen. Heizenröther ist Autodidakt und hatte schon immer ein Gespür für Farbharmonien. Er selbst bezeichnet sich mittlerweile als psychedelischen Künstler. Der Begriff „psychedelisch“ (zusammengesetzt aus „Psyche“ – „Bewusstsein“ und „delos“ – „offenbarend“) wurde ab den sechziger Jahren bezeichnend für eine kulturelle Bewegung, die die Werte, den politischen Diskurs und die Ästhetik der westlichen Gesellschaften nachhaltig verändert hat.

Psychedelische Kunst kann als besonderer Blick auf die Welt verstanden werden. Ein Blick, der die Welt weder vollständig noch endgültig zeigt. Ihr Blick ähnelt vielmehr der Perspektive, die ein Beobachter hat, der sich auf einem beweglichen Untergrund befindet. Dabei ist unwichtig, ob es ein Schaukeln, ein Schwanken, oder ein Tanzen ist. Fernes wird nah, Großes klein, Dinge dehnen sich und verrutschen.

Karin Ludwig

„Kräftige Farben und  eigenwillige Strukturen sind sein Markenzeichen.“

Robert Heizenröther ist ebenso beeinflusst von Musik, Musikern aus Kalifornien und den phantasievollen und farbenfrohen Plattencovern aus dieser Zeit. Der kreative Maler ist frei von Stil genormten Stilrichtungen. Kräftige Farben und  eigenwillige Strukturen sind sein Markenzeichen. Die exzessiven und oft auch wilden Bilder sollen die Fantasie anregen. Dem Betrachter wird Raum gegeben, die Bilder zu interpretieren.

Christine Dumbsky